Das Repair Café

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Das Repair Café

Message  odileD le Lun 26 Jan - 14:05

Liebe Germanophile,
Liebe Freunde,


leider sind wir eine Wegwerfgesellschaft geworden. Was nicht mehr richtig funktioniert, wird einfach weggeworfen.
Als ich mich bei einer Bekannten erkundigte, ob sie mit ihrer vor einem Jahr erworbenen Espresso-Kaffeemaschine zufrieden sei, antwortete sie mir, sie hätte die Maschine wegen einer defekten Gummidichtung schon weggeworfen. Die Kaffeemaschine hatte viel Geld gekostet und schon war sie auf dem Müll. Der Aufwand, eine Ersatzgummidichtung zu besorgen und einzubauen, war ihr anscheinend zu groß!
Wer will heute einen Knopf annähen oder einen Reißverschluss erneuern? Wer kann den wackeligen Stuhl reparieren oder den Fehlkontakt im Toaster beheben, usw ?
Heute braucht man sich diese Fragen nicht mehr zu stellen. Man kauft sich einfach etwas Neues, vielleicht sogar etwas Besseres oder Leistungsfähigeres oder …....

Nun hörte ich kürzlich von einem Repair-Café, das über verschiedene Medien für sich warb:

Wegwerfen war gestern!
- Ein Knopf fehlt?
- Die Luftdurchlässigkeit Deiner Hose hat sich an ungewollter Steller erhöht?
- Dein Toaster fabriziert nur noch Briketts?
- Dein Fahrrad lässt sich besser schieben als fahren?

Bei solchen, und weiteren Defekten musst Du nun nicht länger verzweifeln - besuche einfach das Repair Café.

Dort gibt es eine Menge fleißiger Experten, die Dir bei der Behebung "des Übels" helfen möchten... und Kaffee & Kuchen gibt es auch.

Was kostest Dich das?

Vielleicht ein Dankeschön, und wenn Du es kannst, darfst Du auch gerne eine Spende hinterlassen.
Nur falls ein größeres Ersatzteil nötig wäre, müsstest Du dieses selbst bezahlen.


Ich fand die Idee sehr gut und habe mittlerweile viele Repair-Cafés in Europa mit Hilfe des Internets entdeckt. Das ist sicherlich eine andere Art von Café, aber auch sehr nützlich, nicht wahr?

Danke für Eure Kommentare
LG

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Re: Das Repair Café

Message  MurielB le Dim 1 Fév - 22:39

Du hast recht Odile repair-cafe ist sicherlich eine andere Art von Café, aber auch ein freundliches Treffen zwischen die Benutzern. All diese Aktivitäten werden Geld einsparen und  Nutzerfreundlichkeit erlauben. Es ist toll ! Ich habe auch viele Repair-Cafés mit Hilfe des Internets entdeckt.
http://repaircafe.org/de/was-ist-ein-repair-cafe/


Dernière édition par MurielB le Mer 18 Mar - 22:14, édité 2 fois

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Message  nicoleP le Mar 3 Fév - 14:58

Wegen der Wirtschaftskrise, vielleicht auch aus Angst vor der Zukunft oder einfach aus Erziehungsgewohnheiten, versuchen wir heute nicht alles wegzuwerfen. Sparsamkeit muss wieder eine Tugend sein. Es ist wichtig Lösungsideen zu finden und viel selber zu machen: einen Knop annähen, Socken flicken, einen Rock kürzer machen, alles das ist nicht mehr Mode und trotzdem tue ich das. Mein Mann ist auch der perfekte "Bastler" und kann viel selber reparieren. Er nimmt sich einfach die Zeit, da er gegen das Wegwerfen ist. Von Repair-Cafés haben wir nie gehört. Die Idee ist zweifellos ganz toll und sollte hier in unserer Gegend verbreitet werden. Es sind Geschäfte in grossen Städten, die sich mit Reparaturen von Geräten beschäftigen. Zu welchem Preis? unter welchen Bedingungen? und ob es dabei Kuchen und Kaffee gibt? das sind Fragen, auf die ich nicht antworten kann. Ich muss mich erkundigen.
Bei uns sind jetzt "Flohmärkte" das ganz grosse Ding: man trennt sich von seinen alten Sachen und macht jemand anderen damit glücklich. Und mit dem Gewinn kann man sich neue alte Sachen kaufen und macht jemand anderen damit glücklich. Bei schönem Wetter, an Wochenenden können Flohmärkte stattfinden: man baut seinen Campingtisch zusammen und stellt seinen ganzen Trödel drauf. Es heisst nun Geduld haben!!! Ein Repair-Café zu besuchen, scheint also die beste Lösung für die Reparatur von Geräten, besonders wenn es auch Kaffee und Kuchen gibt. Nicolep

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Re: Das Repair Café

Message  odileD le Mar 10 Mar - 15:07

Liebe Germanophile,
Liebe Freunde,

Mit diesem Aufsatz aus der "Rheinische Post" drückt der Autor seinen Skeptizismus aus. Für ihn scheinen doch unsere Möglichkeiten, defekte Gegenstände selbst zu reparieren, beschränkt zu sein. Stimmt Ihr ihm zu?

Der neue Trend unserer Zeit – das Reparieren

Lothar Schröder a écrit:Irgendwie war die Zeit an diesem Morgen schneller als ich. Und wer schon zu Tagesbeginn ins chronometrische Hintertrefen gerät, greift für den Weg zum Lieblingsbäcker zu Äußersten – zum Fahrrad also. Doch was soll ich sagen: Platten! Und ausgerechnet hinten. Da muss es im Keller magisch zugegangen sein, denn wer ist tatsächlich so derangiet, dass er ein defektes Rad einfach abstellt? (Eine Frage, auf die es freilich unterschiedliche Antworten gibt.)
Nun gut, die Stunde der Reparatur hatte geschlagen, und wenn ich mich recht erinnere, soll das sogar im Trend der Zeit liegen. Eine neue Lust am handwerklichen Heilmachen wird derzeit propagiert; und dass angeblich sogenannte „Repair Cafés“ westeuropaweit nur so aus dem Boden schießen, hilft im heimischen Keller eigentlich nicht. Ohnehin ist das mal wieder leichter gesagt als getan: kurzerhand einen neuen Trend zu verkünden. Zumal die Gefahr eines Wiederspruchs gering sein dürfte. Denn wer möchte schon dastehen als armer Tropf, der irgendeinen Trend verpennt hat? Also halten wir lieber kollektiv die klappe und tun allesamt trendig. Allerdings vermute ich, dass sich die neue Liebe zur Reparatur aufs Rudimentäre beschränkt. Wie sollte das auch anders sein in Zeiten, in denen beim Automobil allein schon für die Entleerung des Aschenbechers ein abgeschlossenes Ingenieurstudium (mit Auszeichnung) nötig ist. Früher wurden die Fahrzeuge mit etwas Todesmut noch eigenhändig fit gemacht. Und die Bibel dafür war die Taschenbuchreihe „Jetzt helfe ich mir selber“. Unvergessen der Tipp zur Auspuff-Reparatur beim Fiat 500: Man nehme einen kleinen Haufen Stroh und kippe das Fahrzeug einfach auf die Seite. Nicht viel komplizierter wurden auch größere Eingriffe an der Bremsbelage und den Zylindern erklärt. Die technischen Ergebnisse fielen zwar unterschiedlich aus; atmosphärisch aber endete ein solches Handwerkeln immer mit einer neuen Liebe zum Gefährt; es schien mit ölverschmierten Händen eine nachträgliche Aneignung zu sein. Doch jetzt ging es bloß um den saublöden Schlauch, um ein mickriges Loch vielleicht. Nahte vielleicht Gottes Hilfe? Aber selbstverständlich. Denn am Himmel schienen in der Ferne düstere Regenwolken aufzuziehen.
Hat der Autor letztendlich sein Fahrrad repariert?


LG

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Message  nicoleP le Ven 13 Mar - 22:08

Liebe Odile, liebe Freunde

Es stimmt ja, dass die Möglichkeiten, defekte Gegenstände selbst zu reparieren, beschränkt sind. Man würde sicher nicht ins Repair Café seinen Wagen, seine Spül- oder Waschmaschine bringen. Es handelt sich bloss um kleine Geräte (wie Kaffeemühle, Kaffeemaschine, Staubsauger, auch Fahrrad...), die noch einen Wert haben und die man nicht wegwerfen will. Es lohnt sich, alles das zu reparieren, nicht weil es im Trend der Zeit liegt oder weil wir irgendeinen Trend nicht vermissen wollen. Wir reparieren defekte Gegenstände, einfach weil wir gegen die Wegwerfgesellschaft und für den Umweltschutz kämpfen. Was nützt den guten Willen der Leute zu entmutigen? Die Frage ist: warum liegt es im Trend der Zeit, defekte Gegenstände reparieren zu lassen? Brauchen die Leute Geld zu sparen? sind sie der in unserer Welt herrschende Verschwendung bewusst? Sind sie sehr für den Umweltschutz? Man sollte den Text von Lothar Schröder nicht ernst nehmen. Er ist, meiner Meinung nach, ironisch. Der Autor hat zwar Humor, er kann aber oder will den Schlauch seines Fahrrads nicht selber flicken. Glücklicherweise sind Repair Cafés für ihn da !!!

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Re: Das Repair Café

Message  Guilaine le Mer 18 Mar - 12:58

Guten Tag,

Gemäss meiner eigenen Erfahrung, in vielen Umständen lohnt es sich nicht unsere elektronischen Geräte zu reparieren.
In meiner Stadt, gibt es ein kleines Reparaturgeschäft und ich war gewöhnt, zu ihm meine defekten Geräte zubringen.
Leider dauerte die Reparatur nicht lange und ich musste zwei- oder dreimal wiedergehen. Es kostete mich viel zu viel Geld, weil der arme Mann viel Zeit beim Auseinanderbauen und Wiederzusammenbauen passierte.
Endlich habe ich begriffen, dass es mich weniger gekostet hätte, wenn ich ein neues Gerät gekauft hätte !


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Message  nicoleP le Mer 18 Mar - 14:58

Hallo Ghislaine
Wie funktioniert in Deutschland das Repair Café? Du bringst deine defekten Geräte und Experten helfen dir bei der Reparatur.Welche Kosten dafür? Ein Dankeschön. Du darfst auch, wenn du willst und kannst, eine Spende hinterlassen. In Frankreich bekommst du nichts umsonst. Die Reparaturkosten müssen gewiss nicht zu hoch sein, wenigstens nicht höher als der Preis eines neuen Geräts. Es ist sehr wichtig, darauf zu achten.Nicolep

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Re: Das Repair Café

Message  Guilaine le Mer 18 Mar - 15:52

Ja, Nicole, die Idee ist genial. Es gibt auch freundlichkeit damit.
Wann werden wir ein Repair-Café in Calais öffnen ?

Einige Wörter von der Seite von Muriel, die ich gerade gelesen habe :
Komm ins Repair Café und repariere es einfach wieder!

Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Zum Beispiel für Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Vor Ort sind auch Reparaturexperten zugegen: Elektriker, Schneiderinnen, Tischler und Fahrradmechanikerinnen.
Besucher nehmen defekte Gegenstände von zu Hause mit. Im Repair Café machen sie sich gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit. Man kann dort immer eine Menge lernen. Wer nichts zu reparieren hat, nimmt sich eine Tasse Kaffee oder Tee. Oder hilft jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch liegen verschiedene Bücher zum Thema Reparatur und Heimwerken – immer gut als Inspirationsquelle.
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Message  nicoleP le Sam 28 Mar - 18:40

Wo steht, Ghislaine, diese von Muriel erwähnte Seite über Repair Cafés? Es wäre ja eine tolle Idee, solche Zusammentreffen hier bei uns zu veranstalten. Man müsste zuerst genau wissen, wie Repair Cafés von Anfang an entstanden sind. In Frankreich aber geht es meistens um Individualismus, Zeit und Geld. Ob so was möglich ist? Ich zweifle daran. Vielleicht irre ich mich oder bin nicht "positiv". Es heisst bloss wollen. "Wer will, der kann", so lautet das Sprichwort.

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Re: Das Repair Café

Message  Guilaine le Dim 29 Mar - 15:45

Guten Tag Nicole,
Hier ist das Link über das Repair-Café. Du findest es hier oben auf einem Eintrag von Muriel (Datum: 1.Februar 2015)
http://repaircafe.org/de/was-ist-ein-repair-cafe/
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Re: Das Repair Café

Message  MurielB le Lun 6 Avr - 21:19

Liebe Germanophile,
Liebe Freunde,
heute habe ich einen Text darüber gelesen. Wir brauchen das Repair Cafe, weil die Technik schneller verschleißt als früher, weil wir haüfiger als früher unsere  Elektrogeräte austauschen müßen, weil die Elektronik-Industrie schlechtere Geräte als früher baut. Es ist schade und sehr teuer für uns.

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Re: Das Repair Café

Message  odileD le Lun 13 Avr - 23:07

Liebe Germanophile,
liebe Freunde,

Repair Café ist eine Initiative von Martine Postma.

http://www.muenchen-querbeet.de/politik-gesellschaft-trends/repair-cafe-niederlande-interview-martine-postma-gruenderin

Seit 2007 setzt sie sich auf verschiedene Arten für Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene ein. Das allererste Repair Café organisierte Martine am 18. Oktober 2009 in Amsterdam. Es erwies sich als ein großer Erfolg. Für Martine was dies der Anlass, im Jahr 2010 die Stiftung „Stichting Repair Café“ ins Leben zu rufen. Diese niederländische Non-Profit-Organisation bietet lokalen Gruppen im In- und Ausland, die selbst ein eigenes Repair Café eröffnen wollen, seit 2011 professionelle Unterstützung an.

Wie wäre es mit einem Repair Café in Calais oder in anderen Städten Frankreichs?
Vielleicht könnte jemand von Euch mit Martine Postma Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen.
Ende April haben wir ein Treffen in dem Repair Café unserer Stadt. Ich hoffe sehr, Euch darüber berichten zu können.

@ Muriel

Heutzutage findet man hochentwickelte Geräte, in denen viel Elektronik eingebaut ist,  und falls sie nach kurzer Einsatzdauer nicht mehr funktionieren, lassen sie sich nur schwer reparieren. Die einzelnen Teilen sind  miteinander so verschweißt, dass man kaum an die defekte Stelle des Gerätes herankommen kann. Zwar sind die modernen Geräte billiger geworden, ihre Standzeit ist jedoch kürzer.  Da gebe ich Dir recht.

LG

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Re: Das Repair Café

Message  odileD le Lun 27 Avr - 19:27

Liebe Germanophile,
liebe Freunde,

Wie angekündigt gebe ich Euch einen kleinen Bericht aus der Presse weiter.
Am 25. April wurde es in unserer Stadt zu einer Premiere für „Repair-Cafe“.

Christian Kandzorra a écrit:Die erste Auflage des "Repair-Cafés" kam bei den Bürgern gut an. Viele defekte Haushaltsgegenstände wurden repariert - und zwar kostenlos.
Bei der Aktion der Initiative "41352 - einfach besser leben" kamen am Wochenende zum ersten Mal all diejenigen zusammen, die gerne tüfteln - und diejenigen, die sich nicht ans Flicken trauen. Dabei waren rund 50 Bürger aus Kleinenbroich und Umgebung...

..."Viele Menschen trauen sich nicht, etwa Küchengeräte zu öffnen und zu reparieren. Anderen fehlt das Verständnis oder das entsprechende Werkzeug", erklärt Jutta Profijt, die selbst hobbymäßig gerne näht - und zum Beispiel ein Loch in einer Hosentasche stopfte.
Doch bei den meisten Dingen, an denen am Samstag geschraubt wurde, handelte es sich um Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Uhren oder um den Thermomix von Elisabeth Arbeiter. "Mir ist das Thema Müllvermeidung sehr wichtig. Und deshalb habe ich auch den Thermomix mitgebracht. Ich bin mir sicher, dass nur ein Teil defekt ist", sagt Elisabeth Arbeiter, die die kostenlose Reparatur lieber echten Fachleuten überlässt - im Gegenzug aber mit Kaffee und Kuchen bereitsteht. Zu diesen "Fachleuten" zählt als gelernter Elektromechaniker unter anderem auch Michael Fischer aus Erkelenz, der über einen Freund auf die Aktion "Repair-Café" aufmerksam wurde und sofort zugesagt hatte.
Er nahm auch das Küchengerät von Elisabeth Arbeiter auseinander. "Ich vermute, dass es an der Steuerung liegt. Ersatzteile dürften da nicht teuer sein", sagt der 40-Jährige, den in erster Linie der Umweltaspekt motiviert, bei der Initiative "41352" Lötkolben und Schrauberzieher in die Hand zu nehmen. Er ging genau wie einige weitere hilfsbereite Bürger in die Tiefen der Geräte, von denen übrigens viele wieder flott gemacht werden konnten.
Das "Repair-Café" erfuhr fürs erste Mal eine unerwartet gute Resonanz. "Die Aktion wird sicher wieder stattfinden", betont Jutta Profijt, die nicht mit so vielen Besuchern gerechnet hätte...

Einige Bilder




Es gab auch Kaffee und Kuchen



An Fachliteratur hat es auch nicht gefehlt


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