Kleidung eintauschen statt Kleidung kaufen

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Message  odileD le Ven 4 Mar - 19:15

Eine erfolgversprechende Idee ?

München. 65,4 Millionen Kleidungsstücke verstauben in deutschen Schränken.
Das Start-up Zamaro aus München möchte damit Schluss machen

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Ludwig Krause - Rheinische Post v. 14.10.2015 a écrit:Zamaro ist ein Start-up, das von Anfang an dazu bestimmt war, in möglichst kurzer Zeit schnell und nachhaltig zu wachsen. Nirgendwo wird das Kalkül deutlicher als beim Namen. "Wir haben mit bereits existierenden Namen herumgespielt. Am Ende kam eine Mischung aus Zalando und Amazon heraus", sagt der 36-jährige Gründer und Geschäftsführer Florian Seubert. Die Idee brauchte eine Marke.
Kleidung eintauschen
Bei Zamaro können Nutzer unliebsame Kleidung gegen gebrauchte eintauschen. Dabei schickt man seine in Ungnade gefallenen Stücke ein, das Unternehmen sichtet die Kleidung, fotografiert sie und stellt sie auf die Plattform. Dafür fällt je Stück eine Gebühr zwischen 1,90 Euro und 5,90 Euro an.
Jedes eingeschickte Kleidungsstück wird mit Punkten bewertet. "Dabei orientieren wir uns an ihrem Neupreis", sagt Seubert. Die Punkte werden dem persönlichen Konto gutgeschrieben, mit denen geht man dann auf die Jagd nach Stücken, die andere Nutzer bei Zamaro eingestellt haben. So ist es auch möglich, sich mit vielen günstigen Kleidungsstücken ein teures leisten zu können. Gekauft werden können die Artikel nicht. Stücke, die nicht im Katalog landen, werden der Diakonie gespendet. "Unsere Nutzer wissen, welche Kleidung sie einschicken können und welche nicht. Wir müssen etwa fünf Prozent aussortieren", sagt Florian Seubert. Den größten Teil des Zamaro-Katalogs macht mittelpreisige Kleidung bekannter Ketten wie H&M aus.
Nachhaltigkeitsbewusstsein der Nutzer
Das Start-up setzt voll auf das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Nutzer. "Fast jeder hat Kleidung im Schrank, die er nicht mehr trägt", sagt Florian Seubert. "Trotzdem kaufen wir uns immer neue Stücke." Das bestätigt auch eine Studie, die das Institut TNS im Auftrag von Ebay durchgeführt und im August vorgestellt hat. Danach lagern 65,4 Millionen ungenutzte Modeartikel in Deutschlands Kleiderschränken. Dazu kommen 66 Millionen Damenhandtaschen, 37 Millionen Sonnenbrillen und 100 Millionen Schmuckstücke. Ware, die Zamaro wieder in Umlauf bringen möchte.
Florian Seubert ist als Investor bereits an mehreren Start-ups beteiligt gewesen. Zamaro schickt sich an, das erfolgreichste zu werden. Die Idee entstand bereits 2012, im März 2014 ging es an den Markt. "Wir haben zwei Jahre gebraucht, um die Software zu programmieren." Etwa 60 Mitarbeiter sind in München beschäftigt, sie sichten den Zustand der Kleidung, fotografieren die Stücke, lagern sie ein. "Die Kunst ist, das Geschäftsmodell möglichst effizient abzubilden", sagt Seubert. Etwa 150.000 registrierte Nutzer zähle Zamaro, damit sei man Marktführer bei Tauschplattformen im Internet. 300.000 Stücke befinden sich im Angebot. Kürzlich hat das Unternehmen eine 10.000 Quadratmeter große Lagerhalle in Poing bei München bezogen.
Das Portal konzentriert sich derzeit ausschließlich auf Damenmode. "Bei Männern ist das Thema Online-Shopping deutlich schwieriger", sagt Florian Seubert. Fernsehwerbung wird gezielt bei Spartensendern gezeigt. 80 Prozent der angebotenen Waren sind Bekleidung, 15 Prozent Schuhe, fünf Prozent Accessoires. "Wir überlegen derzeit, wie wir das Angebot noch ausweiten können", sagt Seubert. Neben Herren- und Kinderbekleidung ist auch Spielzeug im Gespräch. Immerhin: 98,9 Millionen Kinderspielzeuge verstauben laut TNS ungenutzt.

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Hilfe! Ich ersticke!

https://www.zamaro.de/index.php?p=about

Falls man mit Zamaro nichts anfangen kann, hat man auch die Möglichkeit, sich mit seinen alten Klamotten künstlerisch zu entfalten.

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Dieser Kleiderhaufen gehört zu einem Kunstwerk

oder habt Ihr weitere Ideen, was Ihr mit Euren alten Anziehsachen tun könntet?

LG

odileD

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Message  MurielB le Ven 4 Mar - 21:48

Liebe Odile
Es ist eine Tolle Idee weil Fast jeder nicht benutzte  Kleidung im Schrank hat.Eintauschen bieten uns die Möglichkeit, den aktuellen Trends zu folgen und vor allem ohne ein Vermöge dafür ausgeben zu müssen.

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France Merci de me faire part des grosses fautes dans mes messages en langue étrangère. Grâce à vos remarques, je pourrai m'améliorer  :-) 
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Message  nicoleP le Lun 14 Mar - 19:33

Bei Zamaro kann man also Kleidungsstücke tauschen anstatt neu zu kaufen. Wir alle haben Klamotten im Schrank, die nicht mehr getragen werden. Vielleicht haben wir sie nur einmal getragen und sie sind dann im Schrank verschwunden. Solche unbeliebte Kleidung kann nun direkt an Zamaro geschickt werden. Wir glauben so, endlich mal freien Platz im Schrank zu machen. Aber nein! der Platz bleibt nicht lange frei, denn bald bekommen wir neue Kleider, die wir im Katalog bestellt haben. Es ist gar nicht wie bei Ebay oder "le bon coin", denn bei diesen Online Shops kaufen wir Kleider oder verkaufen sie, nachdem wir Fotos und Texte auf der Seite eingestellt haben. Bei Zamaro handelt es sich um ein Eintauschen. Lieferung und Einstellung auf die Seite werden von Zamaro selbst übernommen. Das Prinzip ist anscheinend einfach: man sendet Kleider oder Schuhe, die uns nicht mehr gefallen und man sucht sich dafür etwas anderes aus. Man hat nur die Versand- und Verpackungskosten, plus eine Gebühr pro Kleidungsstück zu zahlen. Die Sachen müssen von guter Qualität sein, sonst werden sie nicht angenommen und der Diakonie gespendet.
Insgesamt scheint dieser Onlineshop sehr positiv für Leute, die schöne Kleider besitzen, denn es wird auf die Qualität und die Marke der Ware besonders beachtet.
Ich persönlich würde lieber das Eintauschen von Kleidern unter Freundinnen organisieren. Indem wir Kaffee trinken und natürlich auch Kuchen essen, könnten wir Kleider anprobieren und uns aussuchen, was uns gefällt. So wüssten wir in diesem Moment, ob die Kleidung passt und wir könnten  auch die Qualität  schätzen.
Ist das nicht auch eine erfolgversprechende Idee?

nicoleP

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Message  odileD le Ven 18 Mar - 21:17

Die Idee von Nicole, Kleider unter Freundinnen auszutauschen finde ich große Klasse. Natürlich muss man aus seinem Bekanntenkreis Leute haben, die einen ähnlichen Geschmack und möglichst die gleiche Größe besitzen. Abgesehen davon ist eine solche private Tauschbörse bestimmt eine gute Gelegenheit, sich in einer geselligen Runde mit Kaffee und Kuchen zu treffen.
Wenn das Kleid, die Hose oder die Bluse nicht mehr ganz passen oder aus der Mode geraten sind, kann man sie auch mit Geschick umarbeiten oder ändern. Warum nicht aus alt neu machen? Falls man mit einer Nähmaschine nicht umgehen kann, sind die Dienstleistungen eines Änderungsateliers sehr hilfreich, und die Geldbörse bleibt geschont.
Immer öfter werden Trödelmärkte ausschließlich für Kleider organisiert. Diese sind sehr beliebt und werden gut besucht. Für wenig Geld kann man sich „neu“ ankleiden oder seine alte Klamotten verkaufen.
Und wenn man aber seinen Kleiderschrank kurzerhand und entschlossen entrümpeln will, gibt es auch Hilfsorganisationen, die gebrauchte Kleider sammeln und an bedürftige Menschen verteilen.
LG

odileD

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