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Das Doppelleben der Deutschen (Anhang zum Thema "Was ist typisch Deutsch?")

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Das Doppelleben der Deutschen (Anhang zum Thema "Was ist typisch Deutsch?") Empty Das Doppelleben der Deutschen (Anhang zum Thema "Was ist typisch Deutsch?")

Message  odileD le Mer 26 Sep - 20:06

Liebe Germanophile des Polyglott-Cafes!

Folgendes habe ich heute in der Presse gelesen. Ich leite diesen Artikel an Euch weiter, mit meinen besten Empfehlungen!

Psychologen: Deutsche führen ein Doppelleben

Köln/Berlin Für mindestens 90 Prozent der Deutschen sind die Tugenden Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit weiterhin "typisch Deutsch". Doch in Wahrheit trauen die Deutschen dieser Fassade nicht mehr, und auch der Politik nicht: 70 Prozent der Bundesbürger finden nämlich gleichzeitig, mit Deutschland gehe es immer mehr "den Bach runter". Sie selbst engagieren sich jedoch wenig für die Gesellschaft: 79 Prozent sagen, dass ihnen ihre individuelle Freiheit am wichtigsten ist. "Die Deutschen führen ein Doppelleben", fassen die Psychologen des Kölner Rheingold-Instituts das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag der Oettinger-Brauerei zusammen. Psychologisch sei das Doppelleben eine tolle Konstruktion, so Studienleiter Jens Lönneker: "Hinter einer scheinbar intakten Fassade können die Deutschen überwiegend ein vielfältiges, unbeschwertes Leben im Privaten führen." Das Land stehe jedoch immer mehr unter Druck, diese Form der Aufspaltung aufzugeben und ein neues Bild für Deutschland zu entwickeln, zögere aber, damit anzufangen. Der Druck mache zwar generell Angst, diese werde aber bislang überwiegend im Privaten behandelt. Lönneker: "Wir sehnen uns nach Pflege unserer deutschen Natur, Renovierung unserer deutschen Werte und Entwicklung unseres deutschen Könnens."

… und wer mehr dazu erfahren will, der kann den folgenden integralen Text dieser Studie lesen, die ich persönlich sehr interessant finde.

Eigentlich ist es anders, als es aussieht.

Pressekonferenz, Berlin, 25. September 2012

Das Doppelleben der Deutschen

Wie denken wir Deutschen eigentlich über unser Land und über uns selbst? Die Antworten auf diese Fragen gibt die neue, von der OETTINGER Brauerei GmbH initiierte, Deutschland-Studie. Die Deutschen entwickeln im Verhältnis zu ihrer Nation ein Doppelleben. Im vordergründigen, „öffentlichen“ Bild dieses Doppellebens stehen die ungeliebten, oft kritisierten und stereotypen Vorstellungen vom Deutschen. Jenseits dieses „öffentlichen“ Bildes hat sich ein weiteres „privates Leben“ in Deutschland voller Vielfalt und mit ganz individuellen Lebensformen entwickelt, das niemand mehr missen möchte.

Typisch deutsch im öffentlichen Bild:

1. Sekundärtugenden: Mindestens 90% der Befragten stufen die folgenden Tugenden als typisch deutsch ein: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit. Das Bild des typisch Deutschen erwies sich über alle Befragten hinweg als sehr konsistent. Schmückten diese Tugenden Deutschland bislang im internationalen Vergleich, haben viele Deutsche heute jedoch das irritierende Gefühl, in der Eurokrise vom Ausland gerade wegen dieser Eigenschaften kritisiert zu werden. Werte wie Humor (55%) oder Schlitzohrigkeit (33%) wurden in deutlich geringerem Umfang als typisch deutsch eingestuft.

2. Gefühlter Stillstand und Verfall: Die große Mehrheit der Deutschen hat trotz der vermeintlich guten Wirtschaftslage das Gefühl, dass sich ihr Land nicht weiterentwickelt. Etwa drei Viertel stimmen der Aussage zu: „Die Deutschen bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, dabei hat Deutschland ein enormes Potential.“ 88% finden ihr Land bürokratisch. Es dauert ewig, bis etwas entschieden wird. Mehr noch: Es besteht allgemein eine tiefe Sorge über den Zustand und die Perspektiven der Nation. 70% der Deutschen stimmen der drastischen Aussage zu: „Deutschland geht immer mehr den Bach runter“.

3. Kein Vertrauen in die politische Führung: 80% stimmen der Aussage zu: „Die deutsche Politik ist zögerlich und wankelmütig; es mangelt ihr an Entscheidungsfähigkeit und Tatkraft.“ Nur 17% sind stolz auf ihre Politiker. 81% haben den Eindruck, „die Politiker verstehen die wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge doch selbst nicht mehr.“ Als Hintergrund vermuten 83%, dass Politiker sich kaum noch um Ergebnisse bemühen, sondern höchstens noch wiedergewählt werden wollen. Weniger als ein Drittel gibt an, nach wie vor Vertrauen in die deutsche Politik zu haben.

4. Angst vor den „dunklen Seite“ der Macht: Der Schatten der NS-Vergangenheit ist nach Auffassung vieler immer noch ein Hemmschuh für die deutsche Entwicklung. 80% sind der Auffassung, dass Deutschland immer noch „sehr darum bemüht ist, im Ausland brav zu wirken und nur ja keinen schlechten Eindruck zu machen.“ 72% sagen, „unsere Nazi-Vergangenheit hemmt uns und hindert uns daran, in der Politik entschiedenere Maßnahmen zu ergreifen.“ Dass Deutschland bedingt durch seine Vergangenheit seine Führungsrolle in der EU nicht angemessen wahrnimmt, sagt immerhin noch ca. die Hälfte der Befragten.

Erstes Fazit – Entwicklung zum Fassadendeutschland?

Die Sekundärtugenden prägen nach wie vor das stereotype Bild eines funktionierenden Deutschlands. Das Entwicklungspotential des Landes scheint jedoch nicht ausgeschöpft, die Zukunftsaussichten daher düster:
- Die politische Führung wirkt schwach.
- Die NS-Vergangenheit bremst.

Der Stereotyp der Sekundärtugenden wirkt dabei wie eine Fassade, die längst ganz andere Entwicklungen überdeckt.

Das Doppelleben der Deutschen

Typisch für das „private Deutschland“:

1. Breites Spektrum an persönlichen Haltungen zum Deutschen: Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass sich ca. ein Drittel der Deutschen als typisch deutsch einstuft. Dies ganz im Gegensatz zu einem weiteren Drittel der Befragten, die sich als nicht typisch deutsch beschreiben. Das restliche Drittel bevorzugt es, weder das eine noch das andere zu sein. Kurz: So stereotyp das Bild vom Deutsch-Sein ist, so sehr leisten sich die Deutschen eine Vielfalt unterschiedlicher persönlicher Haltungen und Einstellungen zu ihrer Nation. Dies zeigte sich insbesondere auch im tiefenpsychologischen Befragungsteil, in dem sehr dezidierte und heterogene Schilderungen der Befragten zu Ihrem Deutsch-Sein erhoben wurden. Vertieft und erweitert wird diese Vielfalt noch einmal durch die besondere Verbundenheit der meisten Befragten zu ihrer Heimatregion und ihren Eigenarten. Die meisten fühlen sich ihr gegenüber genauso nahe wie ihrem Land insgesamt.

2. Top-Scores für ein unbeschwertes, privates Glück: Private Lebensqualität ist den Deutschen ein echtes Anliegen. Gesundheit (98%), Fitness im Alter (90%) und finanzielle Unabhängigkeit (94%) ist ihnen durchgängig sehr wichtig. Je schwieriger und gefährlicher die Gesamtlage erscheint, umso emotional bedeutender erscheinen vielen die private Sicherheit und das private Glück. Felder, die ein stärkeres Engagement jenseits des ganz persönlichen Glücksstrebens erfordern, erzielen dagegen niedrigere Scores. Beispiele hierfür sind: Traditionspflege (54%), politisches Engagement (30%), Religionsausübung (43%) oder auch „viele Kinder haben“ (28%).

3. Das hohe Lied der individuellen Freiheit: 82% der Befragten sind der Auffassung, dass jeder Mensch nach seinen eigenen Vorstellungen leben sollte. Ebenso viele finden sich in dem Statement wieder: „Ich lasse mich in meiner Meinung nicht beeinflussen und lebe so, wie ich es für richtig halte.“ 79% der Befragten sagen, dass ihnen ihre „individuelle Freiheit am wichtigsten“ ist. Diese Aussagen decken sich absolut mit den tiefenpsychologischen Interviews: Die große Mehrheit pocht auf ihrer persönliche Freiheit und lebt dies auch aus, was sich unter anderem in einer großen Variationsbreite der gezeigten Outfits, Einstellungen, Hobbies und Lebensformen zeigt.

4. Starkes Sicherheitsdenken: Den vermeintlich unsicheren Perspektiven für Deutschland im Ganzen, setzen die Deutschen im Privaten viel Sicherheitsdenken und -streben gegenüber: 96% der Deutschen ist es wichtig, „Menschen zu haben, auf die sie sich verlassen können, egal was passiert.“ 90% möchten eine „enge Beziehung zu ihrer Familie pflegen.“ Eine gesicherte Rente ist 91% ein wichtiges Anliegen.

Zweites Fazit – Entwicklungen ohne Gemein-Sinn

Typisch deutsch jenseits des öffentlichen Stereotyps ist eine Vielfalt an Lebensweisen sowie ein großes Interesse an privatem Glück und individueller Freiheit.
Das private Handeln gerät in der Lebenswirklichkeit der Deutschen zunehmend in Widerspruch zu Moral und Gemein-Sinn.
„Der Staat“ scheint dies oft hinzunehmen. Das macht Angst und belebt wiederum Wünsche nach „Absicherungen im Privaten“.

Psychologisch handelt es sich um eine Spaltung:

Das öffentliche Bild des Deutschen gibt Orientierung, hat aber mit der gelebten Wirklichkeit in Deutschland immer weniger zu tun.

Das Bild wirkte in der Vergangenheit wie ein Schutzpanzer, ist aber heute oft mehr „Hemmschuh“ für eine Entwicklung Deutschlands.

Davon abgespalten entwickelt sich privat eine bunte Vielfalt des Deutschen, aber ohne gemeinschaftliche Ausrichtung und Sinn.

Psychologisch betrachtet braucht Deutschland ein neues Bild!


Das Doppelleben der Deutschen

Typisch deutsche Sehnsüchte

In den psychologischen Tiefeninterviews wird deutlich, dass die Deutschen über Jahre das Gefühl hatten, der deutsche Staat stellt eine Art Apparat dar, der eigentlich immer funktioniert. Dieser Apparat mit all seinen wenig geliebten Sekundärtugenden ermöglichte es, dass sich eine Vielfalt von individuellen Lebensweisen im Privaten entwickeln konnte.

Die Befragten haben heute den Eindruck, dass dieser deutsche Apparat überfordert und überlastet wird: Egomanie, Werteverfall, Überschuldung und Eurokrise müssen erst einmal gestemmt werden. Die Mehrheit der Deutschen glaubt daher, dass Deutschland mit sozialen Konflikten und ökonomischen Problemen zu kämpfen hat und die Zeiten von Sicherheit und Stabilität jetzt oder in Zukunft vorbei sein werden.

Auch wenn damit die angenehme private Seite des Doppellebens ebenfalls gefährdet wird, ist die Bereitschaft zu mehr Engagement für das öffentliche Deutschland nicht sehr stark ausgeprägt, wie die Studiendaten zeigen. Die Deutschen haben eine Neigung, die Umsetzung ihrer Sehnsüchte im Privaten zu betreiben oder zu delegieren – insbesondere an Menschen und Organisationen, denen sie eine besondere Integrität attestieren.

Drei große Themenfelder sind den Deutschen wichtig, um ihre Zukunft besser zu gestalten:

1. Natur und Landschaften: 89% der Deutschen sind stolz auf die Natur und Landschaften in Deutschland. Die Mehrheit wünscht sich, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Naturschutz und Umweltschutz eine größere Rolle spielen. Naturschutzorganisationen werden ebenso geschätzt wie Bestrebungen von Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit, die einer kritischen Prüfung standhalten. Auch die privaten Trends zum Wandern und der Boom der Schrebergärten auch bei jüngeren Altersgruppen lassen sich hier einordnen.

2. Kluge Köpfe: Hier wird von vielen das stärkste Defizit verspürt. 84% sind stolz auf die deutschen Dichter und Denker. 67% wünschen sich, dass Deutschland kluge Köpfe und entscheidungsfähige Politiker hervorbringt, die den Mut haben, das Land in die richtige Richtung zu führen, auch wenn das einzelnen Interessengruppen nicht gefällt. Nur 9% glauben jedoch, dass dies schon jetzt der Fall ist. Personen, die dieses Suchbild erfüllen - wie etwa Joachim Gauck - werden sehr geschätzt. 70% der Deutschen fühlt sich von ihm gut vertreten – ganz im Gegensatz zur allgemeinen Politikerschelte.

3. Gute Werte: Es besteht eine tiefe Sehnsucht danach, die Welt wieder gerechter zu machen. So glauben jetzt schon 62%, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander klafft und Deutschland zur Zweiklassengesellschaft zu werden droht. Weitere 20% halten das für die deutsche Zukunft. 67% der Deutschen wünschen sich, dass sich Deutschland wieder auf verbindliche Werte besinnt und dem allgemeinen Werteverfall den Kampf ansagt. Menschen und Organisationen, die sich für solche Werte einsetzen, werden künftig noch mehr Wertschätzung und Zuspruch erfahren.

Das Doppelleben der Deutschen

Die Conclusio

Die Deutschen entwickeln im Verhältnis zu ihrer Nation ein Doppelleben. Das öffentliche stereotype Bild vom funktionierenden Deutschen mit all seinen Sekundärtugenden wird durch die Bank hochgehalten, aber auch wenig geliebt. Die Deutschen halten an ihm jedoch gerne fest weiterhin fest, weil es mit seiner „Musterknaben“-Attitüde hilft, „dunkle, schwierige Seiten“ des Deutsch-Seins psychologisch außen vorzulassen.
Jenseits dieses stereotypen und tugendhaft normierten Bild vom Deutschen hat sich de facto längst ein reiches, vielfältiges Leben im „privaten“ Deutschland entwickelt. Individuelle Freiräume, persönliches Glück stehen hier im Vordergrund. Hier zeigen sich auch weniger tugendhafte Seiten der Deutschen: 73% der Befragten sagen: „Die Deutschen sind gar nicht alle so ehrlich, pünktlich und gewissenhaft, wie man immer denkt – es gibt auch eine ganze Menge Schlawiner darunter.“
Psychologisch ist das Doppelleben mit seiner Stereotypie eine tolle gesellschaftliche Konstruktion: Hinter einer scheinbar intakten normierten öffentlichen Fassade können die Deutschen überwiegend ein vielfältiges, unbeschwertes Leben im Privaten führen.
Die jüngsten Entwicklungen führen nun aber dazu, dass das Doppelleben unter Druck gerät. Der deutsche „Apparat“ droht überlastet zu werden und nicht mehr zu funktionieren. Die Sekundärtugenden schützen nicht mehr, werden sogar vom Ausland angegriffen. Dies macht zwar generell Angst, diese wird aber bislang überwiegend nur im Privaten behandelt.
Das Land steht jedoch unter sehr viel Druck, die aktuelle Form der Aufspaltung in das Doppelleben aufzugeben, zögert aber damit anzufangen. Es steigt jedoch die Wertschätzung von Personen und Organisationen, die den deutschen Apparat mit seinen Rahmenbedingungen erneuern wollen. Erneuerungs-Sehnsüchte betreffen dabei vor allem die Bereiche Natur (Umweltschutz, Nachhaltigkeit), „kluge Köpfe“ (Bildung und Entwicklung) und die Werte des Zusammenlebens.


Einmal anders formuliert.

Wir sehnen uns nach:

- Pflege - unserer deutschen Natur
- Renovierung - unserer deutschen Werte
- Entwicklung - unseres deutschen Könnens


Facts & Figures zur Studie

Wie ist die Studie aufgebaut, was wurde untersucht?

Die OETTINGER Deutschland-Studie wurde von der OETTINGER Brauerei initiiert und ist eine der umfassendsten, die jemals von Rheingold umgesetzt wurde. Um ein möglichst komplettes Bild zum Thema Deutschland aufzeigen zu können, wurden in der Studie die folgenden Themenkomplexe untersucht:

- Arbeit, Politik und wirtschaftliche Entwicklung
- Soziales Engagement, Wertmaßstäbe/Moral, Migration
- Beziehung, Familie, Männer- Frauen
- Essen, Trinken und Wohnen
- Medien, Musik und Kunst
- Feiern, Urlaub und Sport [/list][/list]

Dazu wurde das Selbstverständnis der Deutschen in einem gesonderten Untersuchungsschritt analysiert, um ein Verständnis für die grundlegenden Bilder und Ansichten zu Deutschland zu erhalten.

Wie groß ist die Studie und wie war der Ablauf?

Im ersten Schritt wurde die qualitative Untersuchung durchgeführt. Dabei wurden 200 Personen an 11 Standorten in Deutschland in tiefenpsychologischen Einzelinterviews und Fokusgruppen zu den einzelnen Themenkomplexen interviewt. Die Einzelinterviews ermöglichen dabei eine größere Tiefe und die Erfassung der unbewussten Einflussfaktoren. Die Fokusgruppen sind dagegen sehr gut geeignet, Meinungsbildungsprozesse zu erfassen.

Die Standorte der Untersuchung:

Hamburg, Hannover, Erfurt, Leipzig, Rostock, Köln, Bochum, München, Nürnberg, Stuttgart, Berlin.

Insgesamt waren neben der Projektleitung 15 Interviewer an der qualitativen Studie beteiligt.

Im zweiten Schritt wurden die Ergebnisse der qualitativen Studie in einer bevölkerungs-repräsentativen Befragung mit mehr als 1.000 Befragten in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und der lehrstuhlnahen Einrichtung Talking-Data quantifiziert und validiert.

odileD

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Lieu : Allemagne
Langues : Français (Langue maternelle) , Gb, De Esp

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