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die Givebox

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Message  odileD le Mer 16 Sep - 18:16

Liebe Germanophile,
liebe Freunde,

Heute wollte ich etwas Platz in meinem Keller schaffen, um die bei einer Freundin kürzlich gepflückten Äpfel zu lagern. Da die Regale unseres Abstellraumes ziemlich voll gepackt mit allerlei Gegenständen waren, beschloss ich Platz zu machen. Aber wohin mit den Blumentöpfen, den Einmachgläsern, den seit Jahren nicht mehr benutzten Haushaltsgeräten, den ausrangierten Büchern...?  Da fiel mir eine Lösung ein. Seit 2 Jahren haben wir in unserer Stadt eine sogenannte „Givebox“. Das schmucke Holzhäuschen steht offen auf einem kleinen Parkplatz vor einem Geschäft. Seine Innenwände sind mit Regalen ausgestattet.
Aber wie funktioniert eine Givebox? Das Prinzip ist einfach: „Nehmen und Geben“. Jeder, der einen funktionstüchtigen Gegenstand abzugeben hat, kann ihn in der "Givebox" hinterlegen - wer etwas braucht, kann es mitnehmen. Niemand muss um Erlaubnis fragen oder etwas bezahlen. Nur sauber und brauchbar sollten die abgegebenen Sachen sein und auf Ordnung sollten die Besucher achten.
Die Givebox in unserer Stadt ist kein Einzellfall. In immer mehr Städten werden Giveboxen aufgestellt (s. Fotos).
Ich finde diese Idee sehr gut, weil sie für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen steht und ein absolutes Ausrufezeichen in unserer Wegwerfgesellschaft ist.
Sind auch solche Giveboxen bei Euch zu finden?


die Givebox Givebo12 die Givebox Givebo11 die Givebox Givebo13
die Givebox Givebo10 die Givebox Gieveb10

odileD

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Message  MurielB le Ven 18 Sep - 13:42

Liebe Germanophile,
liebe Freunde,Nehmen und Geben“. Jeder, der einen funktionstüchtigen Gegenstand abzugeben hat, kann ihn in der "Givebox" hinterlegen - wer etwas braucht, kann es mitnehmen.
Die Givebox ist eine tolle Idea und ich finde sie wunderbar. In Deutschland sind die Givebox sehr gut eingerichtet (Danke für die Fotos) und wenn einen  guten Platz haben bin ich sicher dass viele Leute interessiert sind.
Odile du hast auch geschrieben dass
Niemand muss um Erlaubnis fragen oder etwas bezahlen


Ich finde diese concept sehr einfach zu realiesieren aber In Calais gibt es keine Givebox. Sad


Dernière édition par MurielB le Mer 21 Oct - 7:03, édité 2 fois

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Message  Guilaine le Jeu 15 Oct - 17:15

Guten Tag Odile,

Giveboxen (« Nehmen und Geben »)
Heute haben wir über diesen Text gesprochen.
Alle sind wir einverstanden damit, dass diese Idee wunderbar ist.
Die Fotos zeigen, dass die Giveboxen sauber, richtig ausgestattet, gut aufgeräumt sind. Sie sind nicht  mit einer ABFALLdeponie zu verwechseln !
Die Leute bringen ihre eigenen Gegenstände damit andere Leute sie verwenden können, aber dafür bekommen sie kein Geld und geben auch keins. Es handelt sich hier entweder um einen freiwilligen Umtausch, oder um ein Wegräumen von Gegenständen, weil man sich Platz zu Hause schaffen will.
Es ist wichtig zu bemerken, dass alle gegebenen Sachen nich kaputt sind sondern immer noch funktiontüchtig.
Wir sind uns aber darüber einig , dass diese Idee unmöglich in Frankreich wäre.
Ohne Überwachung ist es undenkbar, solche Holzhäuser offen zu lassen.
Die Leute würden alles mitnehmen, und würden sogar vielleicht die Sachen verkaufen!!!!!
Es gibt viele Gelegenheiten, um alte und ungewünschte Gegenstände zu verkaufen oder kaufen  in Frankreich heutzutage. Via Internet können wir potentielle Kunden  finden (*), oder auf den Trödelgeschäften, die sehr oft  überall stattfinden. Beide bedeuten Geld für die Verkäufer zu bekommen.
Wen man sich von Sachen trennen will, können wir uns an Stiftungen wie EMMAÜS richten. Sie kommen zu uns und nehmen Möbel, Haushaltgeräte, Kleider, Bettdecken,  usw.  weg. Natürlich handelt es sich hier um ein Geschenk, für arme Leute oder Flüchtlinge, die im Bedürfnis sind.
(*) Ich denke  an “leboncoin.fr”. Ein interessierter Kunde, der in der Nähe von uns wohnt, kommt zu uns und sich entschliess, das Ding zu kaufen oder nicht.


Dernière édition par Guilaine le Sam 7 Nov - 19:15, édité 3 fois (Raison : Correction du texte)
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Message  nicoleP le Mar 20 Oct - 22:55

Die Deutschen sind für den Umweltschutz sehr aktiv. Sie kämpfen gegen die Wegwerfgesellschaft. Alles soll wiederverwendbar sein, also repariert werden wie in den Repaircafés und jetzt umgetauscht werden wie in einer Givebox. Wie kommt es denn, dass die Deutschen so kreativ sind?
Bei den Franzosen geht es anders: das Land verarmt sich und deshalb geht es viel mehr um Geld. Man muss von allem profitieren und möglicherweise kein Geld ausgeben.In den Supermärkten sind immer mehr Waren ( Nahrung, Kleider, Bettwäsche, Haushaltsgeräte...) im Sonderangebot und das zu jeder Zeit. Geschäfte wie "Emmaüs", wo man sich Waren zu einer sehr niedrigen Preis besorgen kann, verbreiten sich und bieten eine grosse Wahl von allerlei Sachen an. Aus diesen Gründen wäre die Givebox in unserer Gegend eine grossartige Idee. Wie Ghislaine es schreibt aber:"ohne überwachung ist das undenkbar". Man müsste also Leute finden, die ehrenamtlich damit beschäftigt wären. Jeder würde sich sicher freuen, Gegenstände gratis erhalten zu können. Es darf aber, wie von Odile erwähnt, nur saubere und funktionstüchtige Gegenstände angeboten werden. Was leider nicht immer der Fall ist, besonders bei "Emmaüs". Für manche erscheint "Emmaüs" als eine Art Mülldeponie: man will sich einfach von unbrauchbaren Sachen trennen. Der Andere kann doch alles aussortieren, dazu hat man selber zu wenig Zeit. So denken viele. Das nennt man französischen Bürgersinn.

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